Der handschriftliche Nachlaß: Er stellt den wohl für Petersen wichtigsten Teil seines Arbeitsapparates dar. Er umfaßt Texte
verschiedenster Art: Merkzettel, Notizen, Skizzen zu Tagesereignissen, Schilderungen aus dem Schulleben der Universit¨atsschule,
Literaturexzerpte, Entwürfe, Ausarbeitungen von Vorträgen, Vorlesungsmanuskripte und hand- oder maschinenschrifliche Erstfassungen
von Veröffentlichungen.
Die meisten Nachlaßmanuskripte sind in "Stenotachygraphie", einer alten Form von Stenographie geschrieben, die in den
20er Jahren durch moderne Formen ersetzt wurde. Mit Hilfe von Lehrbüchern der Stenotachygraphie, u.a. auch das von Petersen selbst
benutzte Lehrbuch, ist es inzwischen möglich, die Nachlaßdokumente
zu übertragen. Für die bibliographische Arbeit ist es wichtig, dieses Material einzusehen, um festzustellen, ob ¨uber die bisher vorliegenden
Publikationen hinaus weitere Veröffentlichungsprojekte geplant waren. Die Einsicht in die Erstfassungen kann für die textkritische Arbeit
relevant werden.

